Staatl. RS Burgkunstadt • Kirchleiner Str. 16 • 96224 Burgkunstadt 09572 6097800 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Masterpro Nivo Slider 3.x

Aus dem Schulleben

RSB treibt bessere Mülltrennung voran

Nachhaltigkeit beginnt im Alltag – und genau dort setzt ein neues Projekt zur Abfalltrennung an den kreiseigenen Schulen an. Ziel ist es, künftig in allen Klassenzimmern sowie an zentralen Orten der Schulen eine konsequente Trennung von Restmüll, Verpackungsabfällen und Papier zu ermöglichen.

Einen Anstoß für das Projekt gab das neu gegründete Netzwerk „Weiterführende Schulen“, in den Schulleitungen und Lehrkräfte der weiterführenden Schulen gemeinsam an Zukunftsthemen arbeiten. Im Rahmen des Netzwerks wurde die Verbesserung der Abfalltrennung als wichtiges Handlungsfeld identifiziert. Die Maßnahme soll nun als Bestandteil der Klimaschutzaktivitäten des Landkreises einheitlich an allen kreiseigenen Schulen zum neuen Schuljahr umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der aktiven Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt haben sich insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Burgkunstadt, der Realschule Burgkunstadt, des Meranier Gymnasium Lichtenfels sowie der Realschule Staffelstein Bad Staffelstein vier Tage intensiv mit den Themen Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft beschäftigt. Dabei entstanden kreative und praxisnahe Ideen zur Unterstützung der Mülltrennung im Schulalltag.

„Klimaschutz gelingt besonders dann, wenn er Teil des Alltags wird. Mit dem Projekt schaffen wir an unseren Schulen einheitliche Strukturen für die Abfalltrennung und stärken gleichzeitig das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler.“, so Anika Leimeister Klimaschutzmanagerin des Landkreises Lichtenfels.

So entwickelten die Jugendlichen eigene Aufkleber und Plakate, die künftig an Abfallbehältern und in den Schulgebäuden für die richtige Trennung der verschiedenen Abfallarten werben sollen. Darüber hinaus wurde eine kleine Website mit Informationen und interaktiven Spielen erstellt, die das Thema Recycling auf spielerische Weise vermittelt und das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln stärkt.

Ein weiterer Baustein des Projekts sind die Recyclingbeauftragten in den einzelnen Klassen. Ähnlich wie Medien- oder Kartendienste übernehmen sie Verantwortung für die Umsetzung der Mülltrennung im Schulalltag. Dieser Dienst ist für zwei wechselnde Schülerinnen und Schüler pro Klasse gedacht. Alle paar Wochen werden die Recyclingbeauftragen neu bestimmt. Jeder kommt mind. einmal im Schuljahr dran. Die Recyclingbeauftragten übernehmen die wöchentliche Leerung der neuen Abfalltrennbehälter (gelber Sack und Papier) aus den Klassenzimmern in die zentralen Sammelstellen der Schulen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projekts und sammeln gleichzeitig praktische Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit und übernehmen Verantwortung.

 

Auch an jeder Schule wird eine zentrale Ansprechperson benannt, die die Umsetzung koordiniert, die Lehrkräfte informiert und die Recyclingbeauftragten begleitet. Eine bereits durchgeführte Bedarfsermittlung hat gezeigt, dass viele vorhandene Behälter weiter genutzt werden können und deutlich weniger neue Abfalltrennsysteme benötigt werden als ursprünglich angenommen.

Die Finanzierung der erforderlichen Behälter ist bereits über Mittel des Klimaschutzes vorgesehen. Langfristig soll die getrennte Sammlung von Restmüll, Verpackungsabfällen und Papier fest im Schulalltag verankert werden. Gleichzeitig werden Möglichkeiten geprüft, wie die getrennte Leerung der Behälter künftig strukturell verankert und nachhaltig organisiert werden kann.

Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Schulen, Landkreis und Schülerinnen und Schüler gemeinsam Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz übernehmen können.

Durch die Zusammenarbeit im Netzwerk „Weiterführende Schulen“ und das Engagement der Jugendlichen wird Nachhaltigkeit nicht nur vermittelt, sondern aktiv gelebt.

Landrat Christian Meißner zeigte sich begeistert von den Ideen der Schüler „Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind Gemeinschaftsaufgaben. Es freut mich besonders, dass die Initiative zur Verbesserung der Abfalltrennung aus unseren Schulen selbst kommt und von Schülerinnen und Schülern aktiv mitgetragen wird. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung.“

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Lichtenfels